Die geile Studentin

Babes

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Da lag er nun. Hellwach, obwohl es spät war und er den Schlaf dringend brauchte. Am nächsten Morgen musste er früh raus. Jans Blick fiel auf den Radiowecker: 01:23 Uhr und an Schlaf war nicht zu denken. Erneut drang das verräterische Stöhnen durch die Wand. Intensiv und laut, lang gezogene Seufzer, die pure Lust artikulierten und den Eindruck vermittelten, welch großen Spaß zwei Menschen nebenan bei ihrem frivolen Spiel genossen. Dieses Mal hatte sein Mitbewohner eine besonders lautstarke Dame für die Nacht erobert. Jan versuchte sich auszumalen, mit welch akrobatischen Bewegungen sich das tobende Paar jenseits der Wand beschäftigte, sodass sie zu der Geräuschkulisse passen mochten. Wer machte was mit wem? War sie oben und ritt voller Hingabe ihrem Genuss entgegen? Oder ließ sie sich beglücken und begleitete sie jeden Fickstoß ihres Partners mit einem frenetischen Stöhnlaut?

Diese Laute drangen markerschütternd durch die Wand und ließen Jan keine Ruhe. Nicht nur die Lautstärke war enorm. Auch die Dauer des anhaltenden Stöhnkonzerts war bemerkenswert. Wollte die junge Frau denn niemals ihren Höhepunkt erreichen? Sechs Minuten später blickte Jan ein weiteres Mal auf die Uhr. Die Laute hatten in den vergangenen Minuten an Intensität zugelegt. Das Stöhnen war energischer geworden und lauter. Bald musste es vorbei sein. Oder etwa nicht? Früher hätte sich Jan von den Seufzern anregen lassen. Er hätte sich die Bettdecke herab gestreift, seinen harten Schwanz in die Hand genommen und gewichst, während er dem Stöhnkonzert nebenan gelauscht hätte. Früher. In dieser Nacht und in vielen vergangenen Nächten nervte es ihn nur und er wollte seine Ruhe haben. Es wurde einfach zu viel.

Mehrmals in der Woche lud sein Mitbewohner Henrik eine heiße Mieze ein, die Nacht mit ihm zu verbringen. Und warum Henrik Erfolg mit seiner Anmache hatte, lag auf der Hand. Er war Sportler, sah verdammt gut aus und war so charismatisch und charmant, wie man es sich nur vorstellen könnte. Kein Wunder also, dass die Studentinnen ihm reihenweise verfielen und sich magisch angezogen fühlten. Jan glaubte zu wissen, dass nicht eine der Geliebten ein zweites Mal zu Besuch kam, denn Henrik suchte die Abwechslung und das schnelle Glück und war nicht an einer Beziehung interessiert. Die Mädels schienen damit kein Problem zu haben, solange sie in den Genuss des heißen Typen mit seinem Sixpack, dem gut ausgeprägten Muskeln am Rest des Körpers und dem Schlafzimmerblick kamen. Jan beneidete seinen Mitstudenten, auch wenn er selber nicht ansatzweise dessen unstete Lebensweise führen wollte. Viel lieber hätte er eine Freundin, mit der er die Freuden der Lust teilen könnte. Wenn er doch nur etwas von Henriks Charme abgucken könnte.

01:30 Uhr. Es war vollbracht. Ein gewaltiger Stöhnlaut drang durch die Wand. Spitz, lustvoll und lang gezogen. Henrik hatte es ihr besorgt. Endlich. Wurde aber auch Zeit. Vielleicht könnte er nun doch noch ein paar Stunden Schlaf finden. Jetzt herrschte Stille. Wohltuende, herrliche Stille. Perfekt zum Schlafen fand Jan. Doch zuvor würde er noch kurz pinkeln gehen. Er suchte das Badezimmer auf, erledigte sein Geschäft und wusch sich die Hände. Er verließ das Bad und wollte, bereits müde, zu seinem Zimmer zurücktorkeln, als ihm plötzlich eine Person gegenüberstand. Das Licht im Flur brannte. Jan riss die Augen auf und richtete seinen Blick auf den nackten Menschen, der in seiner Bewegung verharrte und ihn überrascht wirkend musterte. Jan blickte von oben nach unten, nahm wahr, dass es sich bei der Person nicht um seinen Mitbewohner handelte. Er sah Brüste, einen flachen Bauch, einen haarlosen Schoß, lange Beine … Sein Blick wanderte hinauf. Er sah in ein bildhübsches Gesicht. Hohe Wangenknochen, eine süße Nase, wunderschöne Augen, lange blonde Haare, die ihr locker über die nackten Schultern fielen. Sie sah aus wie ein Engel, so schön war sie. Das war also die wilde und unersättliche Frau, die sich gerade von Henrik hat bumsen lassen.

„Hallo”, rief sie ihm zu.

Jan war zu perplex, um eine Antwort zu geben und starrte die Blondine mit offenem Mund an. Er scannte die nackte Haut, blieb einen Moment an den formschönen Brüsten hängen, taxierte den einladend wirkenden Schoß, dann zwang er sich, der Schönen in die Augen zu sehen und erwachte aus seiner Trance. „Hi.”

„Ich wollte kurz ins Bad.”

„Da war ich auch gerade”, stammelte Jan, dem die Preisgabe dieser Information im nächsten Augenblick mehr als unsinnig vorkam. „Ich meine … Hier ist es.”

Er deutete auf die Badezimmertür und trat einen Schritt zur Seite. Ohne Scheu setzte sich die Blondine in Bewegung und ging an ihm vorbei. Bevor sie die Tür hinter sich schloss, nickte sie Jan schelmisch grinsend zu und wünschte ihm eine gute Nacht. Jans Erwiderung bekam sie gar nicht mehr mit, da die Tür bereits in den Türrahmen gefallen war. Jan blieb auf der Stelle stehen und schüttelte ungläubig den Kopf.

Was war das für ein zauberhaftes Wesen? Eine Traumfrau … Aber wie sollte es auch anders sein, denn Henrik ging nie mit hässlichen Frauen aus, sondern ausschließlich mit unglaublich attraktiven Mädchen, die bedava bahis für Jan unerreichbar schienen. Aber diese Frau war mehr als nur attraktiv. Sie war … Jan konnte es kaum in Worte fassen. Sie war wundervoll? Atemberaubend? Er stand immer noch vor der Badezimmertür, als sich diese öffnete. Die Geliebte seines Mitbewohners trat in den Flur hinaus und bedachte Jan mit einem herausfordernden Blick. „Du bist ja noch hier? Musst du noch mal ins Bad?”

Jan ergriff den Strohhalm, den sie ihm hinhielt, und meinte: „Ja … genau.”

„Man sieht sich vielleicht”, mutmaßte sie und schritt lässig an ihm vorbei. Sie sah sich nicht um und ging zielstrebig auf Henriks Zimmer zu. Jan blickte ihr auf den süßen Hintern, in den er sich sogleich verliebte. Gott … war die schön. Und süß. Und … Er konnte nicht ewig im Flur stehen und vor sich hin sinnieren. Jan zog sich in sein Zimmer zurück und stellte fest, dass es nun deutlich ruhiger als zuvor war. Himmlische Ruhe, geeignet für eine optimale Nachtruhe. Schlafen konnte er dennoch nicht, denn die schöne Nackte vom Flur ging ihm den Rest der Nacht nicht mehr aus dem Kopf.

Am nächsten Morgen fühlte er sich gerädert, da er viel zu wenig Schlaf bekommen hatte. Als Henrik sein Zimmer verließ, war Jan bereits angezogen und genehmigte sich ein kurzes Frühstück. Nur mit einer Unterhose bekleidet gesellte sich Henrik zu ihm und wünschte ihm einen guten Morgen. Er nahm sich etwas aus dem Kühlschrank und setzte sich seinem Mitbewohner gegenüber.

„Du siehst scheiße aus”, stellte Henrik belustigt fest.

„Ich habe schlecht geschlafen.”

„Waren wir zu laut?”, mutmaßte Henrik grinsend. Er wusste, wie lautstark es in seinem Zimmer zuweilen zuging, sah aber keinen Grund, mehr Rücksicht an den Tag zu legen.

„Nein … Ich mache mir nur Gedanken über die anstehende Prüfung.”

Jan hatte nicht vor, Henrik zu erklären, dass er die halbe Nacht an seine Fickpartnerin hatte denken müssen. Henrik kratzte sich gedankenverloren den Bauch und meinte: „Hätte mich aber nicht gewundert, wenn wir dich wachgehalten hätten … Die Maus von letzter Nacht ist voll abgegangen.”

„Ich habe euch gehört, aber so schlimm fand ich das nicht”, wiegelte Jan ab. „Ist sie schon weg?”

„Sie muss wohl irgendwann in der Frühe gegangen sein. Passt mir aber ganz gut”, stellte sein

Mitbewohner fest. Jan musste sogleich daran denken, dass er so eine Traumfrau nicht hätte gehen lassen. Aber für Henrik waren seine Eroberungen uninteressant, sobald er bei ihnen landen konnte. Bald schon würde sein Interesse einer anderen gelten und die hübsche Blondine vom Vorabend würde Geschichte sein. Doch Jan würde sie sobald nicht vergessen.

Vier Tage und zwei neue Eroberungen von Henrik später schleppte sich Jan durch die Cafeteria der Uni und suchte nach einem Platz, wo er kurz haltmachen und seinen Latte macchiato trinken konnte. Da sah er sie. Nicht nackt, aber nicht minder schön und aufregend wie in der Nacht auf dem Flur seiner Studentenbude. Sie saß alleine an einem Zweiertisch und las in einem Buch. Sie hatte einen Cappuccino vor sich stehen, von dem sie kurz nippte. Dann galt ihre Aufmerksamkeit erneut ihrer Lektüre. Jan blieb in gut fünf Metern Entfernung stehen und starrte seine Traumfrau gebannt an. Sie war wunderschön. Die Haare hatte sie hochgesteckt, sie trug eine Brille mit dunklem Rahmen. Sie wirkte verführerisch und zugleich gebildet. War sie Studentin an seiner Uni? Natürlich war sie das. Weshalb sollte sie sich sonst hier aufhalten? Wartete sie auf jemanden? War sie verabredet? Mit wem? Mit Henrik? Sie blätterte die Seite in ihrem Buch um, nippte von ihrem Heißgetränk und sah kurz auf. Sie blickte in seine Richtung, senkte den Blick, hob ihn erneut und musterte Jan, der weiterhin stocksteif im Gang stand.

Die Blondine taxierte ihn, legte den Kopf schief. Dann huschte der Eindruck des Wiedererkennens über ihr Gesicht und sie setzte ein breites Lächeln auf. „Hallo.”

Jan trat zwei Schritte heran, hielt aber weiter Sicherheitsabstand. „Hallo.”

„Immer, wenn wir uns treffen, stehst du irgendwo rum und kommst nicht von der Stelle”, stellte sie lächelnd fest.

Jan glaubte zu erkennen, dass ihr das Zusammentreffen nicht im Mindesten peinlich zu sein schien. Es machte ihr offensichtlich nichts aus, den Typen wiederzusehen, der sie vor wenigen Tagen splitterfasernackt angetroffen hatte.

„Hast du mich trotz Kleidung und Brille wiedererkannt?”

Jan nickte eifrig und meinte: „Ich kann mir Gesichter gut merken.”

„Brüste nicht?”

Jan verschlug es die Sprache.

„Bleib locker, das war ein Scherz”, erklärte sie ihm grinsend und funkelte ihn herausfordernd an.

Jan konnte nicht genug von ihr bekommen und starrte sie unentwegt an.

„Entweder setzt du dich jetzt zu mir oder gehst weiter. Aber bleib da nicht einfach so stehen”, forderte sie ihn energisch auf.

Jan wusste nicht, wie er sich verhalten sollte. Sollte er gehen oder sich setzen? Was wollte sie? Sie schüchterte ihn definitiv ein und er hatte keine Ahnung, was er tun sollte. Hinter ihm erschienen zwei Studentinnen, die mit Tabletts casino siteleri bewaffnet an ihm vorbei wollten.

„Tschuldigung … Lässt du mich mal durch?”

„Ja … klar”, stammelte Jan und trat zur Seite. Nachdem die Mädchen ihn passiert hatten, blickte er wieder zu seiner Traumfrau, die amüsiert grinste und nun auf den freien Platz am Tisch deutete. Jan schluckte schwer, vergewisserte sich, dass nur er gemeint sein konnte, und nahm umständlich Platz. Beinahe hätte er seinen Becher verschüttet, doch schließlich saß er der Blondine gegenüber und hielt sich krampfhaft am Latte macchiato fest. Sie beobachtete ihn eine Weile, dann fragte sie: „Schüchtere ich dich so sehr ein?”

„Nein.”

Sie legte den Kopf schief.

„Doch.”

Sie schenkte ihm ein breites Lächeln. „Lara.”

„Was?”

„Lara … So heiße ich … Bist du eigentlich anwesend oder schwebst du in anderen Sphären?”

„Tut mir leid, Lara … Ich bin nur unglaublich nervös.”

„Warum?”, fragte sie irritiert. „Befürchtest du, ich könnte mich spontan ausziehen und dich erneut mit meinen nackten Tatsachen konfrontieren?”

Jan war zu überrascht, um darauf zu antworten. Er druckste herum, fand aber keine passende Erwiderung, sodass Lara das Wort ergriff. „Bist du bei allen Frauen nervös oder nur bei denen, die du nackt gesehen hast?”

Jan ärgerte sich über sein Verhalten und seine beschissene Schüchternheit. Er wollte cool rüberkommen, souverän wirken, doch der Plan war von Anfang an zum Scheitern verurteilt gewesen. Er war dieser Frau einfach nicht gewachsen und da gab es nichts schönzureden. „Wenn ich ehrlich bin … Machst du mich tatsächlich nervös. Keine Ahnung warum.”

Sie lächelte freundlich und nippte an ihrem Cappuccino. „Keine Angst … Ich beiße nicht. Wo ist Henrik?”

Jan sah sich um und zuckte mit den Schultern. „Vorhin hat er noch mit einer anderen Studentin vor dem Hörsaal gestanden.”

Erst als er es ausgesprochen hatte, fiel ihm auf, wie unpassend seine Äußerung gewesen war. „Oh … tut mir leid.”

„Warum?”, fragte Lara ihn. „Mir ist bekannt, dass dein Mitbewohner nichts anbrennen lässt … Du triffst bestimmt einige junge Frauen in deiner Bude an, oder?”

„Eigentlich nicht”, erwiderte Jan. „Ich höre zwar, wenn Henrik Besuch hat, doch du bist tatsächlich die Erste, der ich direkt begegnet bin.”

„Und dann noch nackt.”

„Ja, stimmt.”

Er blickte verlegen auf die Tischplatte und entdeckte ihr Buch. „Was liest du?”

Sie hielt ihm die Vorderseite des Buches hin. Ihm kam weder den Titel noch den Autor bekannt vor.

„Verrätst du mir auch deinen Namen?”, fragte Lara ihn aufgeweckt.

Jan hatte ganz vergessen, sich vorzustellen, da er ohnehin davon ausging, dass sie ihn schnell wieder vergessen würde. Er nannte seinen Namen und wartete ab. Lara blickte ihn herausfordernd an. „Hast du denn auch hin und wieder Besuch von einer jungen Dame?”

Jan kam mit ihrer direkten Art nicht zurecht. So etwas fragte man doch keinen Typen, den man nicht kannte und dem man gerade das zweite Mal über den Weg lief. „Äh …”

„Gibt es keine Besuche oder ist es dir nur peinlich, darüber zu reden?”

„Beides.”

Sie lehnte sich zurück und verschränkte die Arme vor den Brüsten. Eher unter dem Busen, sodass dieser leicht angehoben wurde. Durch ein enges Oberteil kam ihr Busen ohnehin gut zur Geltung, doch Jan fand, dass es nun noch reizvoller wirkte.

„Du führst nicht oft Gespräche mit Frauen, oder?”

Jan fühlte sich ertappt, widersprach aber mit einem energischen Kopfschütteln. „Doch … schon … Nur nicht …”

„Aber nicht mit hübschen Mädchen, oder? Die dich nervös machen.”

„Ist das so offensichtlich?”

Lara grinste von einem Ohr zum anderen. „Ich glaube, wenn ich im Duden das Wort ‘schüchtern’ nachschlage, werde ich ein Foto von dir finden. Habe ich recht?”

Jan erwiderte nichts und dachte ernsthaft darüber nach, sich zu erheben und sich zu verabschieden. Er fühlte sich unwohl in seiner Haut und war seiner Gesprächspartnerin hoffnungslos unterlegen.

„Du bist anders als die Typen, die mich üblicherweise ansprechen”, stellte Lara fest.

„Eigentlich hast du mich …”, begann Jan, brach dann aber ab, da er schon wieder dummes Zeug zu erzählen drohte. „Du spielst offenbar in einer anderen Liga als ich. Ich nehme an, die Männer, mit denen du ausgehst, sind Sportler, ziemlich cool und gut gebaut.”

„Hältst du mich für so oberflächlich?”, beschwerte sie sich.

Rums! Da hatte er ja voll ins Fettnäpfchen getreten. „Nein … ich meine … Tut mir leid.”

„Schon gut.”

Lara grinste ihn frech an. „Du redest dich ja um Kopf und Kragen.”

Jan trank zur Ablenkung von seinem Getränk und leerte den Becher bis zum letzten Schluck. „Du musst mich für eine gut aussehende Blondine halten, die mit scharfen Typen ausgeht, sich von ihnen einladen und bumsen lässt, und dann zum Nächsten zieht.”

„Nein, ich … äh”, stammelte Jan.

Lara zuckte mit den Schultern. „Dein Mitbewohner hat mich tatsächlich in einer Studentenkneipe aufgerissen. Ich war mit bahis siteleri einer Freundin da und wir hatten schon einiges getrunken … Das soll jetzt keine Entschuldigung sein, aber das hat es Henrik leichter gemacht, mich zu erobern.”

„Schon OK. Ich halte dich nicht für eine Schlampe, wenn du das meinst.”

„Schlampe?”

Erneut hätte sich Jan selber ohrfeigen können. Wie konnte man auch nur jedes Mal das absolut Falsche sagen? „Nein, du bist keine Schlampe.”

„Natürlich nicht”, stimmte sie ihm energisch zu. „Oder ist man gleich eine Schlampe, wenn man sich von einem süßen Typen abschleppen lässt?”

„Nein, natürlich nicht.”

„Ich war in der Stimmung, Henrik war toll und süß … Ich war geil … Dann passiert das eben.”

Jan war über ihre Offenheit verblüfft. „Du musst mir das nicht erklären.”

„Ich und eine Schlampe … Ich fasse es nicht.”

„Tut mir leid.”

Jetzt grinste Lara wieder und fragte: „Würdest du mit einer Schlampe ausgehen?”

„Was?”

„Würdest du mit einer wie mir ausgehen?”, präzisierte Lara ihrer Frage.

Jan wusste nicht, wie ihm geschah und stammelte: „Ja … wieso … Gerne, aber …”

„Du würdest ernsthaft mit jemandem ausgehen, vor dem du Angst hast?”, hakte Lara breit lächelnd nach. „Echt jetzt?”

Jan verstummte und wurde das Gefühl nicht los, dass sie ihn auf den Arm nahm. „Spielt doch keine Rolle, ob ich gerne mit dir ausgehen würde. Ich bin doch gar nicht deine Kragenweite.”

Lara schwieg und musterte den nervösen Mann am Tisch. Sie beäugte Jan so lange, bis dieser die Stille nicht mehr ertrug und aus der Haut fuhr. „Was denn?”

Ihr freundliches Lächeln hätte ihn beinahe besänftigt, doch er war immer noch sauer auf Lara. Sie legte den Kopf schief und meinte: „Du bist ein völlig anderer Typ als dein Freund. Das ist aber noch lange nichts Schlechtes.”

„Aber du würdest doch eher mit ihm ausgehen als mit mir, oder?”

„Natürlich”, gab Lara spontan zu. „Ich hatte Lust auf eine geile Nummer an dem Abend und Henrik ist ein Typ, der nicht abgeneigt ist und auch einiges zu bieten hat. Klar, dass ich da zugegriffen habe … Das bedeutet aber nicht, dass du nicht mit mir ausgehen könntest.”

„Wie jetzt?”

„Frag mich doch, ob ich mit dir ausgehen würde”, schlug sie Jan vor.

Jan musterte sie ungläubig. Es wirkte fast ernst gemeint. Wollte sie tatsächlich mit ihm ausgehen? Sollte er sich die Blöße geben und sie fragen? „Hättest du Lust, heute Abend mit mir auszugehen?”

„Nein.”

Jan entglitten die Gesichtszüge. Wieso spielte sie dieses Spiel mit ihm? Warum stieß sie ihm den Dolch mitten ins Herz und tötete die positiven Gefühle, die er für sie empfand?

„Was soll das?”

Sie blickte ihn ernst an. „Ich kann heute Abend nicht mit dir auszugehen, da ich schon verabredet bin. Wir könnten aber jetzt zu mir gehen.”

„Äh?”

Sie hielt seinem Blick stand. Jan hatte nicht den blassesten Schimmer, wie er reagieren sollte. Hatte er sie schon wieder falsch verstanden? Welches Spiel spielte sie mit ihm?

„Was sagst du?”

„Ich … äh … Und was würden wir bei dir machen?”

Sie sah ihm tief in die Augen. Dann zuckte sie mit den Schultern und meinte: „Also … Unterhalten könnten wir uns auch hier noch eine Weile …”

Jan sah sie frech grinsen. Ihre Andeutung ließ nicht viel Spielraum für Interpretationen, doch das konnte unmöglich sein. Wieso sollte sie mit ihm …? Er schüttelte den Kopf, starrte auf seinen leeren Becher und nahm Lara dann ins Visier. „Warum tust du das?”

„Was?”

„Warum verarschst du mich?”

Sie blieb ruhig und verschränkte erneut die Arme vor der Brust. „Ich verarsche dich nicht. Aber offensichtlich bist du zu blöd oder naiv oder zu schüchtern, um zu kapieren, wann eine Frau dich in ihr Bett einlädt.”

„Aber warum ich?”, zeigte sich Jan verständnislos. „Ich bin weder so cool noch gut aussehend wie Henrik und ich weiß, dass du nur mit dem Finger schnipsen musst, und eine ganze Horde cooler und potenter Typen steht Schlange an deinem Tisch. Warum solltest du dich mit mir einlassen wollen?”

Sie antwortete nicht sofort. Dann beugte sie sich vor und sah Jan tief in die Augen. „Weil du mich reizt. Ich habe noch nie Sex mit einem Typen gehabt, der so verdammt schüchtern war und sich dermaßen dämlich bei einem Gespräch mit einem hübschen Mädchen angestellt hat … Sagen wir es einfach so: Ich bin neugierig, ob du wenigstens im Bett aus dir herauskommst oder auch da verklemmt und unsicher bist.”

Jan sah sie mit offenem Mund an. Mit so einer direkten Antwort hatte er nicht gerechnet. Darüber hinaus hatte er sich die Anbahnung seines ersten Sexerlebnisses anders vorgestellt. Er hatte keine romantischen Vorstellungen, die mit Kerzenlicht und Händchenhalten einhergingen, aber Sex zu haben mit einer Frau, die ihn offenkundig für einen Versager hielt, fand er nicht im Mindesten erstrebenswert. „Ich …”

Lara fiel ihm ins Wort. „Ich weiß, dass dich das jetzt überrascht und du es kaum glauben kannst, aber ich bin eben direkt und meine es so, wie ich es gesagt habe … Und ja, ich bin eine Schlampe. Ich mache die Beine breit und das nicht zu knapp. Ich habe gerne Sex, genieße ihn und stehe darauf, wenn starke Männer mich nehmen und mir geben, wonach es mir verlangt. Und jetzt bietet dir diese Schlampe an, eine geile Nummer mit ihr zu schieben. Was sagst du?”

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